HOME

Griechenland


Nach einer Überlieferung hat Gott, als er die Welt erschuf, die Erde mit Hilfe eines Siebes verteilt und jedes Land reichlich mit Boden versorgt. Dann warf er die im Sieb gebliebenen Steine über die Schulter - so entstand Griechenland.
Mehr als zwei Drittel des Landes sind als hügelig oder gebirgig zu bezeichnen. Das Pindos-Massiv erstreckt sich vom Nordwesten nach Südosten quer über das Festland.
Die Küstenlänge des Festlandes beträgt 4000 km, die 9.841 Inseln, von denen 114 bewohnt sind, weisen weitere 11.000 km Küste auf. Höchster Berg ist der Olymp mit 2.917 m, nach der Mythologie Sitz der zwölf Götter. Längster Fluss ist der Achelos mit 220 km.

Klima:
Mittelmeerklima. Im Sommer heiß und trocken, im Winter mild. Regenfälle meistens im Herbst und im Winter.

Flora:
Bäume: vor allem weiße Pappeln, Zypressen, Edelkastanien, Fichten, Pinien, Tannen und Olivenbäume. Griechenland ist besonders reich an kultivierten und wilden Blumen, die auch in der griechischen Mythologie erwähnt werden, wie Anemonen, Veilchen, Tulpen, Narzissen und vielen anderen.

Fauna:
Alle im Mittelmeerraum vorkommenden Arten. Wild: Wildschwein, Bär, Wildkatze, braunes Eichhörnchen, Schakal, Fuchs, Hirsch, Wolf. Eine seltene weiße Ziege kommt auf Kreta vor. Es gibt 358 Vogelarten. Zwei Drittel davon sind Wandervögel. Unter den Raubvögeln sind der goldene Adler und der Kaiseradler sowie verschiedene Arten von Falken zu nennen. Darüber hinaus gibt es eine Vielfalt von Vögeln wie Habicht, Eule, Pelikan, Fasan, Rebhuhn, Waldschnepfe und Nachtigall.

Meeresfauna:
Etwa 246 Meerestiere sind in den griechischen Meeren zu finden. Unter den bekanntesten Arten sind die rote Meeräsche, der Hummer, die Garnele, die Krabbe, die Auster, die Miesmuschel und die Herzmuschel. Delphine erscheinen immer noch in den griechischen Meeren. Flussfische sind selten, außer der Forelle.



Der Pilion


Im Nordosten von Volos erhebt sich das Piliongebirge, dichtbewaldete Heimat der sagenumwobenen Zentauren. Hier hauste der weise Zentaur Chiron und unterwies Halbgötter und Heroen in der Zucht des Geistes und des Körpers, hier kam es zur ersten Schönheitskonkurrenz der Geschichte - zwischen Thetis und Eris.
Der waldgrüne Pilion (Pilio) hat sowohl Homer, Pindar und Euripides, als auch die Barden des Freiheitskrieges inspiriert, für die der Pilion Sinnbild der Sehnsucht des griechischen Volkes nach Freiheit war.
Der höchste Gipfel des Pilions liegt im Nordmassiv (Pliassidi 1548m). Die Ostflanke des Gebirges, ist unwegsam und fällt steil ins Meer ab. Im Gegensatz zu dieser wildromantischen aber unzugänglichen, felsigen Ostküste bietet die Westküste, wo sich der Pilion sanft und buchtenreich zum Pagasitischen Golf hinabsenkt, den Fischern und Seeleuten überall sichere Ankerplätze. So haben sich hier eine Reihe geschäftiger Häfen entwickeln können. Zum Beispiel Volos von wo aus die sagenhaften Argonauten ihre abenteuerliche Reise begannen.
Die malerischen Bergdörfer des Pilions, sind so eingefügt in ihre Umgebung, dass sie von weitem betrachtet aussehen wie aus dem Berg herausgewachsen.